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TROMBIA
Unser Green Deal
Bei Trombia Technologies leisten wir in vielen Bereichen unseren Beitrag zu den globalen Umweltzielen.
Mit der Entwicklung der Trombia®-Technologie haben wir es möglich gemacht, in der Straßenreinigung den Wasser- und Energieverbrauch drastisch zu senken.
Die Trombia-Kehrmaschine verbessert die Lebensqualität in Städten, indem sie Feinstaub entfernt und so die Luftqualität erhöht. Eine gründliche und effektive Straßenreinigung hält zudem das Oberflächenwasser sauber und verhindert, dass schädliche Stoffe aus Straßen- und Industriestaub in die Gewässer gelangen.
Wer herkömmliche Kompakt- und Saugkehrmaschinen durch Produkte mit Trombia®-Technologie ersetzt, kann CO₂-Emissionen und Lärmbelastung seiner Kehrflotte deutlich reduzieren.
Saubere Luft
Feinstaub (PM2,5 und PM10) ist der gängige Indikator für die Luftverschmutzung in unserer Atemluft. Hauptbestandteile sind Sulfate, Nitrate, Ammoniak, Natriumchlorid, Ruß, Mineralstaub und Wasser. Studien belegen einen direkten Zusammenhang zwischen Feinstaub und Herz-Kreislauf- sowie Atemwegserkrankungen wie Lungenkrebs – verbunden mit einer deutlich erhöhten Sterblichkeit.
Straßenstaub und industrieller Quarzstaub sind eine bedeutende Feinstaubquelle in der Außenluft. In den 2010er-Jahren untersuchten zahlreiche Studien, wie wirksam die Straßenreinigung die Feinstaubbelastung in Städten senkt.
Ein wiederkehrendes Ergebnis: Herkömmliche Saugkehrmaschinen allein reichen für eine nachhaltige Wirkung nicht aus. Empfohlen wurde, sie durch nachfolgende Hochdruck-Waschfahrzeuge zu ergänzen.
Der europäische Verband der Kommunaltechnik-Hersteller EUnited hat mit seinem PM-Test-Zertifikat das Bewusstsein für die Qualität von Kehrmaschinen geschärft. Das Zertifikat gilt heute weltweit als Maßstab für Kehrmaschinen. Die Liste der zertifizierten Kehrmaschinen finden Sie hier.
Noch aussagekräftiger für die Qualität einer Kehrtechnologie ist ihre tatsächliche Fähigkeit, feinste PM2,5-Partikel von der Oberfläche zu entfernen. Das EUnited-PM-Zertifikat nennt keine Abscheidegrade einzelner Maschinen; Studien der letzten drei Jahrzehnte zeigen jedoch, dass die besten Kehrfahrzeuge 90–98 % erreichen, während verbreitete mechanische Kehrmaschinen nur 10–35 % des Feinstaubs entfernen. Bei Saugkehrmaschinen schwanken die Werte stark je nach Modell; das geforderte hohe Niveau erreichen in der Regel nur Nassreinigungsfahrzeuge mit schwerer Hochleistungs-Saugtechnik – mit über 100 kW Saugleistung.
Die Trombia-Kehrtechnologie ist nach der höchsten Stufe des EUnited-PM2,5-Tests zertifiziert. Darüber hinaus haben wir einen unabhängigen Test mit identischem Versuchsaufbau durchgeführt, um öffentlich verfügbare Werte zum PM2,5- und PM10-Abscheidegrad zu ermitteln. In Zusammenarbeit mit der Metropolia University of Applied Sciences lag der Abscheidegrad 2017 in mehreren Wiederholungstests bei 95–96,5 %. Damit bietet Trombia eine Kehrleistung, die im weltweiten Markt der Straßenreinigung ihresgleichen sucht.
Mit der Geschwindigkeit und Leistung von Trombia lässt sich Feinstaub aus Straßen- und Industriestaub wirksam reduzieren – bei grobem Kehrgut ebenso wie bei Feinstaub. Wo sich Feinstaub ständig neu ansammelt, können Kommunen die verbleibenden 5 % zusätzlich mit Hochdruckreinigung entfernen.
Wasser sparen
Das wachsende Bewusstsein für die Gesundheitsfolgen von Straßen- und Quarzstaub hat dazu geführt, dass in der Straßenreinigung Wasser zur Staubbindung eingesetzt wird. Saugkehrmaschinen und Nassreinigungsfahrzeuge haben heute Wassertanks mit bis zu 8.000 l und Sprühsysteme, die über 2.000–3.000 l Wasser auf die Straße bringen. Dabei wird übersehen: Wasser auf der Fahrbahn macht die Feinstaubentfernung weniger effizient – und der Wasserverbrauch hat ein Niveau erreicht, das ernsthaft infrage gestellt werden muss.
Die Staubbindung der Trombia-Kehrtechnologie basiert auf der revolutionären Trombia®-Zyklontechnologie – ganz ohne Wasser auf der Fahrbahn. Dadurch entfernt Trombia Feinstaub wirksamer und spart über 95 % Wasser gegenüber verbreiteten mechanischen, Saug- oder Umluft-Kehrverfahren.
CO₂-Emissionen vermeiden
Seit Regierungen, Städte und Industrieunternehmen die Bedeutung einer wirksamen Straßenreinigung für die Feinstaubreduktion erkannt haben, sind die Reinigungsflotten massiv gewachsen. Die Kombination aus mechanischen Kehrmaschinen, Saugkehrmaschinen, Bewässerungs- und Hochdruckfahrzeugen wird wegen des enormen Leistungsbedarfs meist mit Diesel betrieben.
Die Trombia®-Technologie durchbricht diese Entwicklung: Wir reinigen Flächen intelligenter, besser und schneller – mit minimalen CO₂-Emissionen.
Eigentlich für bessere Stadtluft gedacht, ist diese dieselbetriebene Flotte enorm ineffizient und schädlich für unseren Planeten geworden.
In klassischen Flotten mit Saug- oder Umluftkehrmaschinen spielt jedes dieser Fahrzeuge eine wichtige Rolle. In Nordeuropa etwa, wo im Winter viel Streusplitt ausgebracht wird, sind solche Flotten im Frühjahr ein vertrautes Bild.
Zuerst werden die Straßen mit einem Bewässerungsfahrzeug zur Staubbindung benetzt. Dann entfernt eine mechanische Kehrmaschine oder ein Kehranbaugerät grobes Kehrgut und Splitt, damit die Saug- oder Umluftkehrmaschine arbeiten kann. Erst danach folgt die eigentliche Feinstaub-Saugkehrung. Soll dieser Schritt laut Studien wirksam sein, braucht die Saugkehrmaschine Hochleistungs-Saugaggregate mit über 70–100 kW. Zum Schluss folgt die Hochdruckreinigung.
Diese Flottenlogik hat Hersteller zudem dazu gebracht, Lkw-Aufbaukehrmaschinen mit integrierter Hochdruckwäsche zu entwickeln. Solche Fahrzeuge haben meist über 200 kW Motorleistung für Fahrantrieb und Saugaggregat. Insgesamt reinigt die Flotte die Straße dann im Schneckentempo von 1 km/h.
Kompaktkehrmaschinen haben nur 60–80 cm breite Saugmünder, und auch die Feinstaub-Arbeitsbreite der Nassreinigungsfahrzeuge ist deutlich schmaler als das Fahrzeug selbst. Die Flotte erreicht so nur eine Flächenleistung von 600–2.000 m² pro Stunde – bei erheblichem Energie- und damit Kraftstoffverbrauch.
Die Trombia®-Technologie senkt die CO₂-Emissionen drastisch, denn sie arbeitet zugleich als mechanische Kehrmaschine und als hocheffiziente Feinstaub-Kehrmaschine. Da Trombia kein vorausfahrendes Bewässerungsfahrzeug benötigt, werden aus drei schweren Fahrzeugen eines.
Noch wichtiger ist der Ersatz der Hochleistungs-Saugkehrmaschine, denn sie ist das energieintensivste Fahrzeug der Flotte. Die Trombia-Kehrtechnologie benötigt weniger als 15 % der Energie schwerer Saugkehrmaschinen – mit direkter Wirkung auf die CO₂-Emissionen des Reinigungsbetriebs.
Gewässer schützen
Die jüngste umfassende Forschung zur Verringerung der Belastung von Regen- und Abwasser veröffentlichte die University of Florida 2019. Die Studienreihe von 2007 bis 2019 zeigt klar, welche Methoden den Schadstoffeintrag aus Städten und Infrastruktur in Gewässer am kosteneffizientesten senken: Schadstoffe – also Feinstaub – lassen sich am wirtschaftlichsten durch konsequente Straßenreinigung direkt von der Oberfläche entfernen, effizienter als etwa durch die Reinigung von Straßenabläufen.
Die Trombia®-Kehrtechnologie leistet hierzu einen wichtigen Beitrag – als umweltfreundlichste, wirtschaftlichste und wirksamste Methode der Feinstaubentfernung für Städte.
Gesündere Arbeitsplätze – Quarzstaub im Griff
Alveolengängiger kristalliner Quarzstaub entsteht bei vielen industriellen Tätigkeiten wie Sägen, Bohren und dem Einsatz schwerer Maschinen auf Baustellen. Quarzstaub steht in direktem Zusammenhang mit zahlreichen schweren Atemwegserkrankungen. Beschäftigte, die lange in staubiger Umgebung arbeiten, sind den Gesundheitsschäden durch Quarzstaub besonders ausgesetzt.
Sowohl in Nordamerika als auch in der Europäischen Union gelten gesetzliche Grenzwerte für die Quarzstaubbelastung am Arbeitsplatz. Trombia unterstützt Betriebe dabei, das Quarzstaubproblem wirksam zu lösen.
Im Januar 2018 hat die Europäische Kommission die Richtlinie über Karzinogene und Mutagene am Arbeitsplatz überarbeitet (Richtlinie (EU) 2017/2398). Sie legt für alveolengängigen Quarzstaub einen Grenzwert von 0,1 mg/m³ für eine 8-Stunden-Schicht fest und verpflichtet zudem, Holzstaub unter 2 mg/m³ zu halten.
In den USA hat die Arbeitsschutzbehörde OSHA den Grenzwert sogar auf 0,05 mg/m³ gesenkt. Arbeitsplätze mit einer höheren Belastung verstoßen damit gegen die bekannte Silica Rule.
Die Trombia®-Technologie hilft Betrieben, diese Grenzwerte durch die dauerhafte Entfernung des Quarzstaubs einzuhalten. Während der OSHA-Standard das Befeuchten der Flächen empfiehlt, ist die dauerhafte, staubgebundene Entfernung der wirksamere Weg: Wird beim Kehren nur befeuchtet, kehrt das Problem nach dem Abtrocknen schnell zurück.
Trombia entfernt Staub von vollständig trockenen Flächen. Lediglich eine minimale Menge Wasser zur Staubbindung wird im Kehrgutbehälter eingesetzt, um den Trombia®-Zyklon zu unterstützen. Vor allem aber entfernt Trombia bis zu 96 % des Feinstaubs von der Oberfläche, schließt ihn im Behälter ein und entsorgt ihn an einem Ort Ihrer Wahl.
Mehr Lebensqualität in der Stadt – weniger Lärm
Kehrflotten verursachen in Städten erhebliche Lärmbelastung. Wir bei Trombia arbeiten daran, den Lärm von Saugaggregaten und Anlagen in Kehrfahrzeugen zu reduzieren. Da die Trombia-Kehrtechnologie Staub und Kehrgut mit weniger Leistung, weniger Energie und weniger Motoren entfernt, sinkt auch der Geräuschpegel beim Kehren. Mit der Trombia AERO Anbaukehrmaschine erreichen Sie den Geräuschpegel Ihres Radladers – deutlich leiser als ein Saugkehrfahrzeug.